Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung Vergleich kostenlos & unverbindlich Maßgeschneiderte Konzepte
Für Angestellte, Beamte, Selbständige Erstklassige Leistungen
Einstiegstarife mit Wechselmöglichkeit Beste Behandlungsmethoden
Vergleich der aktuellen Testsieger Hohe Einsparungen möglich
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In Zeiten überfüllter Wartezimmer und stetig reduzierter Leistungskataloge blicken mehr und mehr gesetzlich Versicherte neidisch auf die privilegiert behandelten Kunden der privaten Krankenkassen.

Um wie Beamte, Freiberufler oder Selbständige von den Vorzügen privater Krankenversicherungen profitieren zu können, haben Arbeitnehmer durchschnittlich erzielte Jahresbruttoeinkünfte von mindestens 49500 €/Jahr - 4125 €/Monat vorzuweisen. Diese Versicherungspflichtgrenze umfasst neben Löhnen und Gehältern sämtliche vertraglich festgelegten Sonderzahlungen wie Boni, Urlaubs- oder Weihnachtsgelder.

Private Krankenversicherung Online Rechner

Werden die Voraussetzungen zum Eintritt in die private Krankenversicherung erfüllt, sollten Preise und Leistungen privater und gesetzlicher Absicherung verglichen werden.  Mehr als 2000 verschiedene Tarife und eine Vielzahl zusätzlicher Wahlleistungen erschweren die Entscheidung. Unabhängige Experten helfen hier mit ihrem Fachwissen das richtige Produkt zu finden und erstellen individuell angepasste Versorgungspläne.

Vorteile der privaten Krankenversicherung:

Gesetzlich regulierte Budgetierungsgrenzen sind mittlerweile hinreichend bekannt. Ärzte scheuen sich kostenintensive Medikamente an gesetzlich Versicherte zu verschreiben, um vorgegebene Limitierungen nicht zu überschreiten. Privatpatienten profitieren in diesem Fall auch weiterhin von bester medizinischer Versorgung und sind von Budgetierungsgrenzen ausgenommen.Die Leistungen privater Krankenversicherungen sind tariflich garantiert und vertraglich nicht reduzierbar. Auf den bei Vertragsabschluss vereinbarten Leistungskatalog kann auch in Zeiten wirtschaftlicher und staatlicher Einschränkungen vorbehaltlos vertraut werden. Eingriffe mittels Gesetz in Leistungsumfang oder Beitragshöhe sind nahezu ausgeschlossen.

Die Leistungen privater Krankenversicherungen werden individuell vereinbart und sind daher meist umfangreicher ausgestaltet als die Leistungen gesetzlicher Kassen. Die vertraglich zugesicherte freie Arztwahl Privatversicherter umfasst auch die Behandlung von Ärzten ohne Kassenzulassung.Kosten für hochwertige Behandlungen oder Medikamente, welche im Leistungsumfang privater Krankenversicherungen nicht enthalten sind, werden von privaten Versicherern meist ausnahmslos übernommen. Zahnersatz und Sehhilfen werden weitaus höher bezuschusst.

Private Krankenversicherungen bieten die Möglichkeit, Leistungsumfang und Wahlleistungen frei zu gestalten und individuell an persönliche Lebensverhältnisse anzupassen. Durch vereinbarte Selbstbehalte erhält der Versicherte Einfluss auf das Preisniveau, Verantwortungsbewusstes Verhalten und Leistungsfreiheit wird durch Beitragsrückerstattungen belohnt.Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind nicht an das Einkommen des Versicherungsnehmers gekoppelt. Gutverdiener profitieren von deutlich niedrigeren Beiträgen, Rückstellungen federn Beitragserhöhungen im Alter ab.

Wer kann zur privaten Krankenversicherung wechseln?

Freiwillig gesetzlich Versicherten steht es frei, sich für einen Wechsel zur privaten Krankenversicherung zu entscheiden. Als freiwillig gesetzlich Versicherte gelten neben Beamten, Selbständigen und Freiberuflern jene Arbeitnehmer, deren Einkommen über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Arbeitnehmern, deren Brutto-Monatseinkommen in 2012 unter 4237,50 Euro - Jahr 50.850 Euro liegt, wird als Pflichtversicherten der gesetzlichen Krankenversicherung der Wechsel zur privaten Krankenversicherung verwehrt. Wer die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen als nicht ausreichend empfindet, kann durch Abschluss einer Krankenzusatzversicherung den persönlichen Leistungsumfang seiner medizinischen Versorgung auf Privatversicherten-Niveau anheben.

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung?

Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind im Wesentlichen abhängig von Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Einkommen und Beschäftigungsart spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Wer in jungen Jahren hohes Einkommen generiert und zudem über geringes Krankheitsrisiko verfügt, kann von erheblichen Kostenersparnissen profitieren.

Welche Leistungen stehen zur Wahl?

Eine der größten Vorteile privater Krankenversicherungen ist deren individualisierte Leistungsgestaltung. Sind gesetzlich Versicherte an starre und standardisierte Tarife gebunden, können Kunden privater Krankenversicherungen Wahlleistungen wie Einzelzimmerbelegung oder Chefarztbehandlung bedarfsgerecht aus umfangreich ausgestalteten Leistungskatalogen auswählen.Private Krankenversicherungen bieten mit Kostenübernahmen für Zahnersatz, Massagen oder Physiotherapie bereits in den Basistarifen oftmals ein größeres Leistungsangebot als vergleichbare gesetzliche Versicherungen.

Was kosten private Krankenversicherungen?

Anbieter privater Krankenversicherungen sind gewinnorientierte Unternehmungen, die wie sämtliche erfolgsabhängige Betriebe den Gegebenheiten der Marktwirtschaft unterworfen sind. Die Konkurrenz unter den Anbietern kommt in besonderem Maße dem Kunden zu Gute, dem im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund von Preis- und Leistungsgestaltungen Wahlmöglichkeiten gegeben sind.Beiträge zur privaten Krankenversicherung richten sich vor allem nach Gesundheitsrisiko und Versicherungsbedarf des Versicherungsnehmers. Beitragssätze variieren daher abhängig von Vorerkrankungen und vom Kunden erwünschter Zusatzleistungen von Anbieter zu Anbieter. Eine ausführliche und kompetente Beratung ist unumgänglich.

Wie entwickeln sich die Beiträge im Alter?

Auch die private Krankenversicherung wird im Laufe der Zeit teurer. Gründe hierfür sind vor allem in Inflation und gesteigerter Lebenserwartung der Bevölkerung zu suchen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nutzen Anbieter privater Krankenversicherungen verschiedene Optionen, um Beitragserhöhungen gering zu halten.Um die Allgemeinheit der Versicherungsnehmer einer spezifischen Krankenkasse nicht über Gebühr zu belasten, wird Menschen mit erheblichem Gesundheitsrisiko nur unter Zahlung von Risikozuschlägen Versicherungsschutz gewährt. Werden bei der Gesundheitsprüfung vorVersicherungsbeginn besonders kostenintensive Beeinträchtigungen festgestellt, wird der Versicherungsantrag in der Regel von der Gesellschaft abgelehnt.

Private Krankenversicherungen haben sich per Gesetz verpflichtet, Beitragsrückstellungen je Versicherungsnehmer zu tätigen. Die meisten der Anbieter gehen dabei über das gesetzlich vorgegebene Maß hinaus, und legen weit höhere beständige Rücklagen an. Beitragssprünge oder unverhältnismäßig große Beitragserhöhungen im Alter können hierdurch nahezu ausgeschlossen werden.

Wie sieht die Antragsstellung aus?

Um das Kostenrisiko des Antragsstellers beurteilen zu können, hat dieser der Versicherungsgesellschaft seinen Gesundheitszustand mittels Gesundheitsfragen und/oder ärztlicher Untersuchungen nachzuweisen.

Hierbei ist es unerlässlich, Gesundheitsfragen pflichtbewusst und wahrheitsgemäß zu beantworten und etwaige Vorerkrankungen detailliert darzulegen. Fälle unrichtiger  Angaben oder vorsätzlich verschwiegener Vorerkrankungen entbinden den Versicherer von der Leistungspflicht. In Einzelfällen wird es sich als sinnvoll erweisen, zur Klärung von Gesundheitsfragen Rücksprache mit dem jeweiligen Fach- oder Hausarzt zu halten.

Liegen Vorerkrankungen vor, ist die Erhebung eines Risikozuschlags denkbar.

Um eine durchgehende medizinische Kostendeckung zu gewährleisten ist es angebracht, bestehende Krankenversicherungen erst nach erfolgreicher Prüfung des Versicherungsantrags durch die neue Versicherungsgesellschaft zu kündigen. Gerade bei kostenintensiven Vorerkrankungen behalten es sich private Versicherer vor, Anträge auf private Krankenversicherungen abzulehnen oder einzelne Leistungen auszunehmen.

Was muss ich beim Wechsel beachten und welche Kündigungsfristen gibt es?

Hier gilt es zwei Varianten zu unterscheiden:

1. Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung

Angestellte, deren Einkommen mindestens ein Jahr über der Versicherungspflichtgrenze lag, können unter Einhaltung einer zweimonatigen Kündigungsfrist der gesetzlichen Krankenversicherung (zum Monatsende) in die private Krankenversicherung wechseln.

Selbständigen, Beamten und Freiberuflern steht es einkommensunabhängig frei, zur privaten Krankenversicherung zu wechseln. Die Kündigungsfrist der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt auch in diesem Fall zwei Monate.

Sonderfall Berufsanfänger:

Abhängig beschäftigte Berufsanfänger (ausgenommen Beamte) werden die ersten drei Jahre ihres Beruflebens gesetzlich pflichtversichert. Kann nach Ende dieser Mindestzeit nachgewiesen werden, dass das jährlich erzielte Einkommen in diesem Zeitraum ausnahmslos über der Pflichtversicherungsgrenze lag, ist ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung möglich.

2. Wechsel zwischen privaten Versicherungsgesellschaften

Kündigungsfristen

Soll zu einer konkurrierenden Versicherungsgesellschaft gewechselt werden, sind vertraglich fixierte Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen zu beachten.

Sonderkündigungsrecht

Nimmt die Versicherungsgesellschaft Beitragsanpassungen vor, steht Kunden in der Regel auch vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit ein Sonderkündigungsrecht zu. Nach Eingang der schriftlichen Bestätigung über die Beitragsanpassung hat der Kunde in der Regel vier Wochen Zeit, um die außerordentliche Kündigung gegenüber der Versicherungsgesellschaft in der jeweils vorgeschriebenen Form auszusprechen.

Was ist unter Beitragsrückerstattungen zu verstehen?

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird von den meisten der privaten Versicherungsgesellschaften kostenbewussten Verhalten der Versicherten finanziell belohnt. Bleiben Mitglieder über einen in den Vertragsbedingungen definierten Zeitraum leistungsfrei, werden Beitragsrückerstattungen von Seiten des jeweiligen Versicherers in Form von Barauszahlungen oder Beitragssenkungen gewährt.Es wird sich daher für Mitglieder privater Krankenversicherungen oftmals als sinnvoll erweisen, Kostenbelege erst beim Versicherer einzureichen, sobald der Leistungsanspruch höher als die zu erwartende Beitragsrückerstattung ist.

Wie wird die Familie versichert?

Konstellation 1: Beide Ehepartner sind berufstätig

Sind beide Ehepartner berufstätig und beide Mitglieder der privaten Krankenversicherung, so sind auch für Kinder Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu entrichten.Ist ein Ehepartner privat krankenversichert, während beim zweiten Elternteil ein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht, so haben Kinder dann keinen Anspruch auf die kostenlose Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn der privat versicherte Elternteil regelmäßig über ein höheres Einkommen als der gesetzlich versicherte Elternteil verfügt und sein Einkommen zudem über der Jahresarbeitsentgeldgrenze liegt.

Konstellation 2: Nur ein Ehepartner ist berufstätig

Ist nur ein Ehepartner berufstätig und Mitglied der privaten Krankenversicherung, sind sowohl für den nicht beschäftigten Ehepartner als auch für etwaige Kinder Beiträge zur freiwilligen privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung zu entrichten. Private Versicherungsgesellschaften bieten für Familien beitragsgünstige Tarife an.

Was ist unter Basistarif der privaten Krankenversicherung zu verstehen?

Sämtliche privaten Krankenversicherer wurden per Gesetz ab dem Jahr 2009 dazu  verpflichtet, Basistarife in ihr Produktportfolio aufzunehmen. Damit wurde vor allem der Forderung der Regierungskoalition Rechnung getragen, ausnahmslos allen Bürgern einen Versicherungsschutz zu bieten. Menschen, welche ihren Versicherungsschutz verloren hatten, sollte eine Rückkehrmöglichkeit zur jeweiligen Versicherung geboten werden.In Leistungsumfang und Rahmenbedingungen entspricht der Basistarif im Wesentlichen den Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Erhebung von Risikozuschlägen im Basistarif wurde gesetzlich untersagt. Als Beitragskriterien dürfen lediglich Alter und Geschlecht des Versicherungsnehmers herangezogen werden.