CDU für Ausweitung der Riester-Förderung

Geht es nach den Plänen der CDU-Führung, wird nach Muster der bekannten und renommierten Riester-Förderung in Zukunft auch eine weitreichende staatliche Subventionierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung angeboten werden.
Die Absicherung für den Fall der eingeschränkten Arbeitskraft bzw. Invalidität zählt bereits heute zu den sinnvollsten und wichtigsten angebotenen Versorgungsversicherungen. Die gewährten gesetzlichen Erwerbsminderungszahlen im Falle körperlicher Beeinträchtigungen der Arbeitskraft gewährleisten nur in den wenigsten Fällen eine ausreichende finanzielle Grundversorgung der gesetzlich versicherten Arbeitnehmer. Neben der etablierten und gesellschaftlich akzeptierten privaten Altersabsicherung sollten daher auch die allgegenwärtigen Risiken des Alltags in die persönliche Versorgungsplanungen einkalkuliert werden.
Eine staatliche Förderung nach Vorbild des bewährten Riester Modells soll mehr Bürger dazu bewegen, Eigeninitiative auch im Hinblick auf private Berufsunfähigkeitsabsicherungen zu zeigen. Staatliche Zuschüsse sollen die Absicherung der Arbeitskraft finanziell attraktiver machen.
Doch auch beim sogenannten Wohn-Riester zeigt die CDU Nachbesserungsbedarf auf. Strafzahlungen bei Verlassen subventionierter Wohnungen sollen künftig entfallen und Riester Verträge dadurch verbraucherfreundlicher und transparenter gestaltet werden.
Sparverträge hinsichtlich der privaten Altersabsicherung sollen zudem Lebensversicherungen steuerlich gleichgestellt werden. Dies hätte für Sparer den Vorteil, Kapitalerträge lediglich bis zur Hälfte ihrer Summe versteuern zu müssen.
Klaus-Peter Flosbach, Finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, gab bekannt, dass noch in diesem Jahr mit einem dementsprechenden Gesetzentwurf gerechnet werden könne. Offene Fragen bezüglich Umsetzung und Bemessungsgrundlagen der einzelnen Förderungen sollen zeitnah diskutiert werden.