Bundesbank-Präsident bleibt weiterhin pessimistisch

Entgegen einiger optimistischer Meldungen glaubt der Präsident der Bundesbank, Axel Weber, an kein schnelles Ende der gegenwärtigen Wirtschaftskrise und bleibt somit weiterhin pessimistisch. Weber warnte vor einer vorschnellen Euphorie und rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf, denn aufgrund der schwierigen Lage sei eine baldige Entspannung des Finanzmarktes noch nicht absehbar.

Der Bundesbank-Chef macht der deutschen Wirtschaft dennoch wieder Hoffnung und rechnet mit einer deutlichen Verlangsamung des gegenwärtigen Abwärtstempos. Ferner beurteilt der Bundesbank-Präsident die Konjunkturpakete der Regierung sehr kritisch, weil schließlich auch die Nachhaltigkeit des öffentlichen Finanzhaushaltes berücksichtigt werden müsse.

Folglich ließe sich ein deutlicher Abschwung für 2009 nicht mehr abwenden und müsse somit akzeptiert werden. Trotz seiner grundsätzlich pessimistischen Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage, glaubt Axel Weber, dass die deutsche Wirtschaft eine zumindest leichte Wiederbelebung erfahren wird.

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