Beschwerden von Privat-Patienten nehmen zu

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine private Krankenversicherung, da eine solche im Gegensatz zu einer gesetzlichen Krankenversicherung deutlich mehr Leistungen bietet und somit eine optimale, ärztliche Versorgung gewährleistet.


Trotzdem mehren sich die Beschwerden von Privat-Patienten, da sich diese von ihrer Krankenversicherung zunehmend schlecht beraten fühlen. So machten allein im Jahre 2008 rund 4.400 Versicherungsnehmer privater Krankenkassen ihrem Ärger Luft und reichten eine offizielle Beschwerde bei einem Schlichter oder Ombudsmann ein.
Obwohl die privaten Krankenversicherer stets damit werben, dass auch außergewöhnlichere Untersuchungen, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden, für sie kein Problem darstellen und eine Kostenübernahme absolut selbstverständlich ist, gestaltet sich dies in der Praxis häufig schwieriger.


Private Krankenversicherungen haben 2008 die Überprüfungen der ärztlichen Arztrechnungen deutlich verstärkt und auf diese Art und Weise für einigen Ärger gesorgt. Denn nicht selten erweist sich die Kontrolle bezüglich der medizinischen Notwendigkeit einer Leistung als sehr schwierig, sodass die Patienten im schlimmsten Fall auf den jeweiligen Kosten sitzen bleiben. Ein Großteil dieser Diskrepanzen konnte jedoch mithilfe eines unabhängigen Sachverständigen geklärt werden, wodurch sowohl Versicherer, als auch Patienten zufriedengestellt werden konnten.